Die Heilige Birma

 

 

Ein Meisterwerk der Spitzenklasse

 

Die Heilige Birma ist eine legendenumwobene Rasse von besonderer Schönheit und Anmut mit einem seidig schimmernden Fell. Eine wahre Aristokratin unter den Rassekatzen. Ihre weißbehandschuhten Füßchen gelten der Sage nach als Symbol der Reinheit.

Die Heilige Birma ist eine stämmige, mittelgroße Katze mit kurzen, stämmigen Beinen.

Das Fell ist von seidiger Textur, ohne Unterwolle, elfenbeinfarbig und halblang.

Sie hat einen kräftigen Schädel mit vollen, runden Wangen und leicht gewölbter Stirn. Die Ohren sind klein und leicht abgerundet. Das Kinn sollte kräftig sein und nicht zu spitz. Die Augen sollten groß und weit auseinander sein. Die Augenform ist fast rund bis leicht oval. Sie sind von gleichmäßig blauer Farbe - je dunkler, desto besser.

Die Birmakatze hat, wie alle Pointkatzen, farbige Abzeichnen an den "kalten" Körperregionen. Das heißt im Gesicht (Maske), auf den Ohren, an den Beinen und am Schwanz. Die charakteristische Besonderheit dieser Rasse aber sind natürlich die rein weißen Handschuhe, die an den Vorderbeinen idealerweise nur die Zehen vollständig bedecken und auf der Sohle der Hinterbeine in einer spitzen Spore enden sollte in Form eines umgekehrten "V" 1/2 bis 1/3 zur Ferse reichend.

Sämtliche Maskenkatzen, also auch die Birmchen, sollten leuchtend-tiefblaue Augen haben.

Das tiefe Blau der ausdrucksvollen Augen verzaubert jeden der eine Birmakatze zum ersten Mal erblickt.

Das Fell beginnt kurz im Gesicht, ist etwas länger an den Wangen und geht in einen vollen Kragen über. Am Rücken und an den Flanken ist es halblang, sehr viel kürzer als jenes der Perserkatzen.

Es bedarf keiner täglichen Pflege, aber Birmas lieben es, beim Kämmen mit einer weichen Bürste oder Kamm den Kontakt zu ihrem Menschen zu vertiefen. Die Babys werden schneeweiß geboren, mit ganz leicht welligem Fell, rosa Nasenspiegel und rosa Fußballen. Erst nach einigen Tagen kann man am Näschen und an den Rändern der Öhrchen die Pointfarbe erkennen. Zwei Wochen später sieht der erfahrene Züchter schon mehr und wenn das Kätzchen sein erstes Lebensjahr erreicht hat, sind auch die Abzeichen voll ausgefärbt (verdünnte Farben brauchen etwas länger).

Die Zucht ist schwierig und sehr spannend... Man muß ja nicht nur guten Typ, Fell und Augenfarbe haben, sondern vor allem möglichst perfekte Handschuhe und Sporen. Das dafür verantwortliche Gen vererbt sich ähnlich wie der Scheckungsfaktor aller Katzen die Farben zusammen mit weiß zeigen und man hat als Züchter so gut wie keinen Einfluß darauf. Es ist wie ein Glücksspiel in der Lotterie. Denn selbst zwei Top - Show - Tiere miteinander zu verpaaren, die diesbezüglich absolut perfekt sind, garantieren keinen ebensollchen Nachwuchs... Man muß schon Glück haben und sehr viel Geduld.

So lebt ein Birmazüchter die ersten vier Wochen zwischen bangen und Hoffen, bis die Beinchen so viel Farbe haben, daß am Kontrast die Handschuhe und Sporen zu erkennen sind.

Birmchen gibt es in den Farben seal,- blue-, lilac-, cream-, red- und chocolate-point sowie in den dazugehörigen tortie und tabby Varianten.

Die Heilige Birma ist eine majestätische Erscheinung mit einem wundervollen Temperament. Liebevoll, sanft, intelligent und sehr anhänglich - eine ideale Gefährtin für uns Menschen. Eine gut aufgezogene Birma ist extrem menschenbezogen. Sie ist durch ihr ausgeglichenes, verspieltes Wesen und da durch ihre Freundlichkeit, die ideale Familienkatze. Sie ist gesellig und lebt gerne mit anderen Tieren zusammen.

Wenn sie das Glück haben daß eine Birma sie in Besitz genommen hat, werden sie ihr für den Rest Ihres Lebens verfallen sein...

Einmal Birma, immer Birma.